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Im Herbst-Preis, einem
Vollblutaraberrennen über 2100 Meter auf der Rennbahn Mühlheim erzielt der von Franziska Aeschbacher
trainierte Nil Bedouin dicht hinter dem Darike Sohn Ainoha Scratch aus
Frankreich den guten zweiten Platz. Mit 3 kg Mehrgewicht in tiefem Geläuf (5,3)
büsste Nil Bedouin auf den Erstplatzierten nur gerade einen kurzen Hals ein. |
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Betrachtet
man das 9-köpfige Starterfeld, scheint sich doch jetzt auch in Deutschland ein
Wandel in der Rennszene zu vollziehen. Das so lange, auch von einigen
Journalisten und Journalistinnen in deutschen Araberzeitschriften verabscheute
französische Leistungsblut setzt sich immer stärker durch und wird bei
deutschen Rennpferdebesitzern zunehmend beliebter. Vier von den 9 gemeldeten
Pferden waren in Frankreich geboren und 8 Pferde stammen von bekannten
französischen Hengsten wie beispielsweise Bengali d’Albret, Darike, Tornado de
Syrah, Barour de Cardonne oder Nougatin. Traf man noch vor zwei Jahren in einem
10-köpfigen Feld auf ein oder höchstens zwei französische Pferde, so ist heute
die Teilnahme eines „rein“ russisch oder polnisch gezogenen Pferdes schon fast
die Ausnahme. |
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Mit diesem zweiten Platz geht
der fünfjährige Nil Bedouin von Barour de Cardonne aus der Nil Tahani nach
seiner zweiten, erneut erfolgreichen Saison mit einem Sieg und 3 Plätzen aus 5
Starts, darunter 2 zweite Plätze in die wohlverdiente Winterpause. Es ist
sehrwahrscheinlich, dass er im 2005 eine weitere Rennsaison bestreiten wird,
bevor er von Nile Arabians als Deckhengst aufgestellt wird. |