| Am 7. August 2005 stellte Nil Bedouin (Barour de Cardonne x Nil Tahani) seine Klasse auf der wunderschönen Kölner Rennbahn im Al Maktoum Preis von Europa, dem bedeutendsten Rennen Deutschlands, mit einem 2. Platz erneut eindrücklich unter Beweis. |
Der
mit umgerechnet CHF 18'000.- dotierte Al Maktoum Preis von Europa wurde als
Flachrennen über die klassische Derby-Distanz von 2400 Meter für 4-jährige und
ältere Pferde ausgeschrieben. Insgesamt waren 16 Pferde gemeldet, wovon 10
Pferde aus Belgien, Holland, Deutschland, Frankreich und der Schweiz an den
Start kamen. Neben Nil Bedouin lief als zweites Schweizer Pferd auch die
vierjährige Stute Nil Abiat, ebenfalls aus der Zucht von Nile Arabians. Auf der
Kölner Rennbahn herrschte trotz gelegentlichen, kräftigen Regenschauern mit
rund 7000 Zuschauern eine eindrückliche Ambiance. Der Wettumsatz in diesem
Araberrennen betrug € 27’258.- |
| Mit einem Höchstgewicht im Feld von 61 kg nahm Nil Bedouin das Rennen ruhig in Angriff und positionierte sich an der letzten Stelle des Feldes, Nil Abiat im hinteren Drittel. So wurden die ersten 2000 Meter in gleichmässig hohem Tempo gelaufen. Eingangs Schlussbogen begann Jockey Markus Kolb Nil Bedouin kontinuierlich Platz für Platz nach vorne zu reiten. Ende des Schlussbogens, 400 Meter vor der Ziellinie attackierte Nil Bedouin zusammen mit dem 6-jährigen Hengst Love Me Tender, gefolgt vom belgischen Hengst Ircalan D.A. Der Rest des Feldes war dem Tempodiktat nicht mehr gewachsen und verlor schnell 15 Pferdelängen auf die Spitzengruppe. 50 Meter vor der Ziellinie konnte sich Nil Bedouin an der Spitze leicht absetzen, verlor dann aber alleine vorne etwas an Rhythmus und wurde auf den letzten 5 Galoppsprüngen von Love Me Tender nach Kampf um eine halbe Länge abgefangen. Nil Abiat lief in ihrem zweiten Rennen trotz schwerem Boden (5.5) und langer Distanz hervorragend mit und verpasste das letzte Platzgeld um 2,5 Längen. |
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Wie der von Fränzi Aeschbacher trainierte 6-jährige
Nil Bedouin ist auch der Sieger Love Me Tender ein Sohn des französischen
Hengstes Barour de Cardonne, selber bestes Rennpferd seines Jahrgangs in
Frankreich. Dieser Doppelerfolg für Barour de Cardonne bestätigt die hohe
Leistungsvererbung dieses Manganate Sohnes, der wie sich langsam abzeichnet,
eher spätreife Nachkommen zeugt. |
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