Black Type für Nil Ishan Ibn Al Sakbe in Frankfurt gegen internationale Topkonkurrenz, 16. August 2009

Nach seinem Debütantensieg im Shadwell Cup vor vier Wochen in Köln behauptete sich der von Franziska Aeschbacher trainierte und im Besitz von Patrick Glanzmann stehende Nil Ishan Ibn Al Sakbe im „ZAYED THE FIRST ARABIAN CUP“, einem Listenrennen gegen starke Pferde aus Qatar und Frankreich mit einem guten zweiten Platz und holte sich den Black Type Status.
In dem mit € 15'000.-- (inkl. Besitzerprämie) ausgeschriebenen Listenrennen der „ZAYED THE FIRST ARABIAN CUP“ Serie für Dreijährige über 1'600 Meter gingen nicht weniger als 15 Pferde aus 6 verschiedenen Ländern an den Start. Als Topfavoritin war die Stute Al Anqa (Amer x Altesse D’Arocco) aus Qatar im Besitz von H.H. Sheikh Abdullah bin Khalifa Al Thani gesetzt. Die Stute reiste mit einer kleinen Gruppe weiterer Pferde aus Qatar an, um hier im Sommer während der europäischen Rennsaison die klassischen Rennen zu bestreiten.

links: Nil Ishan Ibn Al Sakbe mit Makus Kolb im Sattel (Foto: Reini Kolb)
Zum erweiterten Favoritenkreis zählten neben Nil Ishan Ibn Al Sakbe die französischen Hengste Shayea (Sire D’Albret x Fahiyma) im Besitz von H.H. Sheikh Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi, Sultan de Faust (Al Sakbe x Hakima de Carere) aus dem französischen Trainingsquartier von D. de Watrigant, und Cambridge (Zacan El Baraka x Chine Orientale) von S.V. Tarrou aus Paris.
Genau mit dem Start fiel ein zweiminütiger Platzregen vom Frankfurter Himmel auf die Bahn. Resolut nahm Sheikh Mansour Bin Zayed Al Nahyan’s Hengst Shayea die Spitze und machte das Rennen schnell. Trotz der ungünstigen zehnten Startboxe reihte sich Nil Ishan Ibn Al Sakbe auf der Gegengeraden an vierter Position ein. Die Favoritin Al Anqa lief am Ende des Feldes. So ereichte das Feld geschlossen den letzten Bogen. Mitte Bogen hatten die führenden drei Pferde Mühe, das Tempo aufrechtzuerhalten und Nil Ishan Ibn al Sakbe’s Reiter Markus Kolb war Ausgangs letztem Bogen früh gezwungen, die Spitze zu übernehmen. Alleine in Front wurde der Einlauf für Nil Ishan Ibn Al Sakbe lang.

links: hart umkämpfter Einlauf im Platzregen von Frankfurt mit Al Anqa links, Nil Ishan Ibn Al Sakbe in der Mitte und Terach El Samawi an den Rails (Foto Reini Kolb)
Der Hengst kämpfte couragiert, während die Favoritin Al Anqa, geritten von David Bouland, von hinten viel Boden gut machte und Nil Ishan Ibn Al Sakbe auf den letzten 10 Metern vor dem Zielposten um eine halbe Länge abfing. Ausgezeichneter Dritter wurde der ebenfalls bereits zweifache Sieger Terach El Samawi aus Deutschland, einen Kopf hinter Nil Ishan Ibn Al Sakbe. Dahinter folgten mit 5 Längen distanziert ex aequo die beiden Franzosen Sultan de Faust und Shayea auf dem vierten Platz.
Der „ZAYED THE FIRST ARABIAN CUP“ gilt in Europa als prestigeträchtiges Rennen und gehört zu einer Serie mit zwei weiteren Rennen in Frankreich und einem in Holland. Gesponsert von H.H. Sheikh Mansour bin Zayed Al Nahyan, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, wird diese Serie in Andenken an den Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate und vor 100 Jahren verstorbenen Sheikh Zayed dem Ersten ausgetragen.
Der Erfolg von Nil Ishan Ibn Al Sakbe in dieser Liga ist eine weitere Bestätigung und Aushängeschild für die Schweizerische Vollblutaraberzucht. Nil Ishan Ibn Al Sakbe ist der Beweis, dass auch kleine Zuchtländer wie die Schweiz in der Lage sind, international konkurrenzfähige Pferde herauszubringen, die auf höchstem Leistungsniveau den „Big Playern“ aus den Emiraten, aus Qatar und Frankreich Paroli bieten.
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